Archiv Juli 2014

Adobe® InDesign® DTP-Dateien übersetzen (lassen)

Das native Dateiformat von Adobe® InDesign® mit der Endung .indd ist ein proprietäres Binärformat und kann nicht ohne weiteres von Fremdprogrammen verarbeitet werden. Eine Übersetzung innerhalb von InDesign® würde aber voraussetzen, dass ihr Übersetzer ebenfalls über die entsprechende Programmversion verfügt. Außerdem wäre eine solche Vorgehensweise sehr fehleranfällig und es könnte unpraktikabel und lizenzrechtlich bedenklich sein, ihrem  Übersetzer alle nötigen Fonts und eingebundenen Mediendateien zur Verfügung zu stellen. Mit den InDesign® XML-Exportformaten .inx (CS2 bis CS4) und .idml (ab CS5) funktioniert der translation workflow aber in der Regel reibungslos, ohne dass ihr Sprachdienstleister InDesign® oder eingebundene Inhalte benötigt .

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Inklusive, gegenderte oder auch geschlechtergerechte Sprache

Aktuell gibt es wieder einen Aufschrei (#aufschrei ?) unter KollegInnen, weil in Österreich ein Offener Brief an Bildungs- und Frauenministerin Heinisch-Hosek und Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Mitterlehner veröffentlicht wurde, der die „Rückkehr zur sprachlichen Normalität“ fordert und ~800 Unterzeichner aus Wissenschaft, Lehre, Justiz und den freien Künsten gefunden hat. Tatsächlich ist inklusive, oder auch gegenderte bzw. geschlechtergerechte Sprache ein relativ junges (erst seit den 1970ern!) normatives Sprachprojekt mit oft ideologisch statt sachlich geführter Argumentation, so wie bei anderen (Anti-)Diskriminierungs-Debatten auch. Fest steht: Die EU hat ihre Mitgliedstaaten auf Antidiskriminierungskurs gebracht, in Deutschland ist dies das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, in Österreich  das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz, und auch in vielen Unternehmen wird inzwischen nicht nur bei Ausschreibungen auf gendergerechte Sprache geachtet. Mehr dazu auch in der Wikipedia.

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