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Christopher Köbel

Ich wurde 1979 in Friedberg/Hessen als Deutschfranzose geboren und wuchs dort zweisprachig auf. Auf ein fremdsprachenorientiertes Abitur an der Augustinerschule Friedberg folgte das Studium der Germanistik und Romanistik (Französisch/Spanisch) an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, nebst einem extracurricularen Ausflug in die damals noch im Aufbau befindliche “Computerlinguistik”. Dem “sehr gut” absolvierten Magister Artium fügte ich noch die hessischen Staatsprüfungen für Übersetzer in Französisch und Englisch an der Hessischen Lehrkräfteakademie in Darmstadt hinzu. Dies war eine notwendige Formalie für die “allgemeine Ermächtigung” vor dem Landgericht Gießen, die mich befähigt, “beglaubigte” Übersetzungen (in Hessen eigentlich: “bestätigte”) anzufertigen.

BDÜ MitgliedslogoSeit 2013 bin ich Mitglied im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) Landesverband Hessen e.V. und seit März 2016 auch als Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit ehrenamtlich tätig. Zu meinen Aufgaben gehören die Pflege und Weiterentwicklung der Online-Auftritte des Verbands, der Pressekontakte und die Koordinierung von Veranstaltungen und Messeauftritten. Mitglied in der Gesellschaft für Technische Kommunikation – tekom Deutschland e.V.Ich informiere also die Öffentlichkeit über den Berufsstand und vertrete die Interessen von über 700 hessischen Übersetzern und Dolmetschern. Seit 2017 bin ich außerdem Mitglied der Gesellschaft für Technische Kommunikation – tekom Deutschland e.V..

Mein Übersetzungsbüro, DeFrEnT, habe ich 2011 gegründet und inzwischen über 100 zufriedenen Kunden – vielen davon wiederholt und einigen langjährig – bei ihrer internationalen Kommunikation geholfen. Der Firmenname, der wie das englische “different” ausgesprochen wird, spielt mit den Sprachkürzeln von Deutsch, Französisch und Englisch sowie einem “T”, das nach Belieben als “Translation”, “Terminology” oder “Texting” gelesen werden kann, meinen Arbeitsfeldern.

DeFrEnT C. Köbel - LogoDifferent, also “anders” sein als viele Konkurrenten, ist die Basis meines Erfolgs: Ich spreche mit meinen Kunden über die Leser ihrer Texte und über die Ziele, die sie gegenüber diesen Lesern erreichen wollen. Ich nehme mir wenn möglich die Zeit, meine Kunden und deren Kunden zu recherchieren und zu verstehen, anstatt alles 1:1 herunterzuübersetzen. Ich baue kundenspezifische Terminologie mit auf, um eine stringente und für das Unternehmen typische Sprache sicherzustellen. Ich weise meine Kunden auf eventuelle Fehler oder Unstimmigkeiten im Ursprungstext hin und mache ihnen – wenn gewünscht – Vorschläge für klarere Aussagen oder eine stärkere Argumentation.

Kurzum: Ich bin für meine Kunden da und höre ihnen zu, um eine gelungene Übersetzung abzuliefern. Und all das kostenlos zur eigentlichen Übersetzung dazu – denn es liegt an jedem von uns, die “Servicewüste Deutschland” zu fruchtbarem Land zu machen.

Gehen wir es gemeinsam an!
Christopher Köbel

Referenzen

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Herr Köbel hat unsere Erwartungen übertroffen, er […] hat sehr genau und gewissenhaft gearbeitet und als i-Tüpfelchen [für den französischen Endanwender] mitgedacht. So eine professionelle und angenehme Zusammenarbeit erlebt man selten. Immer wieder gern.

Anke Buchhalter

Inhaberin,PSi Sprachenservice international GbR (29.10.2018)

Ich muss noch einmal meine Freude ausdrücken. Sie haben meine Glosse nicht einfach nur übersetzt, sondern besser gemacht. Ich freue mich sehr. Ich habe das Gefühl, dank unserer Gespräche erst verstanden zu haben, was ich eigentlich sagen wollte.

Lena Pechar

Autorin, Nürnberg 1474 e.V. (10.09.2018)

Wir haben nun die Texte durchgeschaut und ich muss sagen, ich bin begeistert! Wir sind sehr, sehr zufrieden mit den Übersetzungen, vielen Dank nochmals!

Dorith Sprenger

Projektleitung Grafik, Städter GmbH (21.12.2017)

Die gelieferten Übersetzungen waren von hervorragender Qualität. Dies erlaubte uns die Installation unseres Lagerverwaltungstools innerhalb der Frist und zeigt, dass wir die richtige Person für diese Internationalisierungs-Aufgabe gefunden haben.

Stéphane Oberlechner

European IT Coordinator, STEF Information & Technologies S.A.S. (16.11.17)

Wir waren immer sehr zufrieden mit den Übersetzungen, die Herr Köbel uns abgeliefert hat. Sie waren stets einwandfrei und korrekt, so dass wir auch in Zukunft wieder seine Leistungen in Anspruch nehmen werden. Die vereinbarte Deadline wurde eingehalten und sogar teilweise früher geliefert. Die Zusammenarbeit mit Herrn Köbel ist sehr professionell. Gerne wieder!

Stephanie Meier

Marketing, Informatica GmbH (2014-2016)

Ihnen fehlt eine Referenz aus Ihrem Gebiet? Fragen Sie Christopher Köbel nach weiteren Referenzen!
Sie waren schon Kunde bei DeFrEnT? Schreiben Sie uns doch, wie zufrieden Sie waren!

Weiterbildungen

02/2019: Technische Kunststoffe – Märkte, Unternehmen, Preise
Tagesseminar, KI Group GmbH.
Nachfrage und Anwendung, Kunststoffproduktion und Wertschöpfungsketten, Kunststofftypen, Hauptmärkte und Trends, Preise und Preisbildung / Abhängigkeiten.
04/2018: Verfahrenstechnik (Theorie)
Tagesseminar Deutsch / Englisch, BDÜ Hessen e.V.
Grundlagen, Beispiele für verfahrenstechnische Anlagen, Das R&I-Fließbild, Betriebsmittel, Explosionsschutz, Gefahren bei verfahrenstechnischen Anlagen, Abnahmen und Bescheinigungen.
10/2017 – 05/2018: DSGVO und neue Datenschutzregeln
Dreiteilige Webinarreihe, BDÜ e.V.
Anschließend Bewertung und Mit-Umsetzung der DSGVO im BDÜ Landesverband Hessen e.V.
03/2017: Fördertechnik in Theorie und Praxis
Zweitägiges Seminar Deutsch / Französisch / Englisch, BDÜ Hessen e.V.
03/2016 – 04/2016: Deutsche Rechtssprache.
Sechtsteilige Webinarreihe, BDÜ Hessen e.V.
03/2016: Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik
Tagesseminar Deutsch/Englisch, BDÜ Hessen e.V.
02/2016: Cloud Computing Concepts
Vierwöchiges MOOC, Coursera
09/2015: Elektrotechnik
3-tägiges Seminar, BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH/Universität Hildesheim
Gleich-/Wechselstrom, Spannung und Frequenz, Schaltkreise und Bauteile, die 5 Sicherheitsregeln, Nieder-/Mittel-/Hochspannungsnetze, Ländervergleiche und Terminologiearbeit in Deutsch, Englisch und Französisch. Dreitägiges Präsenzseminar.
05-07/2014: Grundlagen des Marketing. Produkt-, Kommunikations-, Preis- und Distributionspolitik.
MOOC, iversity/Universität Leipzig
Benotete Abschlussprüfung: Note B (87%).
09/2013: Heim- und Gebäudeautomation
Dreitägiges Präsenzseminar Deutsch, Englisch, Französisch, BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH/Universität Hildesheim.
Flyer/Inhalte
10-12/2012: Internetworking mit TCP/IP. Protokolle, Routing, IPv4, IPv6.
MOOC, openHPI/Hasso-Plattner-Institut:
Benotete Abschlussprüfung (96%).
03-08/2012: Betriebswirtschaftliche Grundlagen
Webinarreihe, BDÜ Baden-Württemberg e.V.
03-04/2012: Social Media Marketing
Webinarreihe, Mixxt

Die “human (dis-)parity” der maschinellen Übersetzung: Wie intelligent ist künstliche Intelligenz wirklich?

Heute morgen hat Heise.de-Gastautor Marcel Tilly mit seinem Einstieg in den interessanten Artikel “Künstliche Intelligenz – Zwischen Hype und Realität” hier ein Augenrollen verursacht:

  • 2018 wird im Bereich Übersetzung Human-parity erreicht. Das System kann einen Text von einer Sprache in eine andere so gut wie ein Dolmetscher übersetzen.

Google Translate weiß: "Economics (also known as economics [...]) is a branch of economics."

Ein Jahr nach dem Twitter-Mem ist vermutlich aufgrund von User-Feedback (der Link unten rechts) die Übersetzung ein wenig besser geworden.

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Preise, Angebote, Kostenvoranschläge

In den Text zwischen den Zeilen haben sich Fehler eingeschlichen.Michail Genin (1927-2003)

Alle Texte sind unterschiedlich, sogar die oberflächlich ähnlichen. Sie können frei fließen oder sich dem Zugang widersetzen, sie können einfach verständlich oder fachlich sehr anspruchsvoll sein; einige können direkt übersetzt werden, andere benötigen eine umfangreiche Vorbereitung (z.B. Texterkennung oder Recherche) oder Nachbereitung (Wiederherstellung des Layouts aus einer PDF-Datei). Deswegen nehmen wir Ihren Text in Augenschein und schreiben Ihnen dann ein individuelles Angebot oder einen unverbindlichen Kostenvoranschlag. Schicken Sie uns Ihren Text per E-Mail oder über das Kontakt-Formular und wir melden uns bei Ihnen.

Basis unserer Angebote ist in aller Regel die im deutschen Sprachraum verbreitete “Standardzeile” von 55 Zeichen inklusive Leerzeichen. Wir können Ihnen auf Wunsch aber auch ein Angebot aufgrund der Anzahl der Wörter machen, wie im angloamerikanischen Sprachraum üblich. Für Leistungen wie ein Lektorat oder Terminologiearbeit, die sich nicht gut in Volumenpreise fassen lassen, machen wir Ihnen einen Kostenvoranschlag auf Stundenbasis. Insbesondere bei kleinen und kleinsten Projekten kann auch ein Pauschalpreis vereinbart werden.

Um eine grobe Richtschnur zu spannen: Für professionelle Fachübersetzungen im technischen Bereich sollten Sie in aller Regel mit etwa 1,45-1,55 € pro Standardzeile  rechnen, das sind bei der durchschnittlichen Wortlänge im Deutschen etwa 0,21 € pro Wort. Bei rechtsverbindlichen “beglaubigten Übersetzungen” richtet sich DeFrEnT – wie die meisten deutschen Kollegen – auch bei Kunden außerhalb der Justiz nach dem Justiz-Vergütungs- und -Entschädigungs-Gesetz (JVEG):

(1) Das Honorar für eine Übersetzung beträgt 1,55 Euro für jeweils angefangene 55 Anschläge des schriftlichen Textes (Grundhonorar). Bei nicht elektronisch zur Verfügung gestellten editierbaren Texten erhöht sich das Honorar auf 1,75 Euro für jeweils angefangene 55 Anschläge (erhöhtes Honorar). Ist die Übersetzung wegen der besonderen Umstände des Einzelfalls, insbesondere wegen der häufigen Verwendung von Fachausdrücken, der schweren Lesbarkeit des Textes, einer besonderen Eilbedürftigkeit oder weil es sich um eine in Deutschland selten vorkommende Fremdsprache handelt, besonders erschwert, beträgt das Grundhonorar 1,85 Euro und das erhöhte Honorar 2,05 Euro. Maßgebend für die Anzahl der Anschläge ist der Text in der Zielsprache; werden jedoch nur in der Ausgangssprache lateinische Schriftzeichen verwendet, ist die Anzahl der Anschläge des Textes in der Ausgangssprache maßgebend. Wäre eine Zählung der Anschläge mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden, wird deren Anzahl unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Anzahl der Anschläge je Zeile nach der Anzahl der Zeilen bestimmt.
(2) Für eine oder für mehrere Übersetzungen aufgrund desselben Auftrags beträgt das Honorar mindestens 15 Euro.
(3) Soweit die Leistung des Übersetzers in der Überprüfung von Schriftstücken oder Aufzeichnungen der Telekommunikation auf bestimmte Inhalte besteht, ohne dass er insoweit eine schriftliche Übersetzung anfertigen muss, erhält er ein Honorar wie ein Dolmetscher [75€/h; JVEG §9(3)]. JVEG § 11

Wenn ihre Organisation gemeinnützig ist (ob Verein, Stiftung oder gGmbH), gewährt DeFrEnT ihnen einen Rabatt von 33% auf unsere regulären Preise, um Ihr Engagement für die Allgemeinheit zu unterstützen.

DSGVO • RGPD • GDPR : DeFrEnTs deutsch-französisch-englische Terminologie des EU-Datenschutzes

Im Verlauf der letzten zwei Monate habe ich eine ganze Reihe von Datenschutzerklärungen übersetzt und der Fluss solcher Aufträge reißt auch gut einen Monat nach dem Stichtag zum 25. Mai 2018 noch nicht ab. Daher habe ich in einem ersten Schritt den gemeinfreien EU-Gesetzestext in den Fassungen der deutschen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des französischen Règlement général sur la protection des données (RGPD) und der englischen General Data Protection Regulation (GDPR) mit dem Open Source-Tool LFAligner aligniert und stelle sie Kollegen hier im Translation Memory eXchange-Format (.tmx) zur Verfügung. In einem zweiten Schritt habe ich mit den freien Konkordanz- und Terminologieextraktions-Tools AntConc und TermSuite aus den Korpora die verwendete Terminologie im TermBase eXchange-Format (.tbx) und MultiTerm-Datenbank (.sdltb) extrahiert.

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Rückblick: 2 Jahre Ehrenamt im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ)

Liebe Leser/-innen,

auch wenn ich nicht so oft blogge, wie ich gerne würde, war ich alles andere als untätig. Jetzt nähere ich mich einer Zäsur, die ein kurzes Innehalten verdient:

Meine ersten beiden Jahre als “Vorstandsmitglied für die Ressorts Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederzeitschrift Hessen-Info und Website” im “Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) Landesverband Hessen e.V.“, kurz “BDÜ Hessen” oder “BDÜ LV HE” gehen zu Ende – allerdings stehe ich am 24. März erneut zur Wahl und bin zuversichtlich, das Ehrenamt auch die nächsten zwei Jahre ausfüllen zu können.

Treffen der BDÜ-Öffentlichkeitsarbeiter Bundesverband + 13 Mitgliedsverbände, ©Réka Maret

Jährliches Treffen der “ÖffAs” am 2. März 2018 in Fulda: Öffentlichkeitsarbeiter aller 13 BDÜ-Mitgliedsverbände erarbeiten mit dem Bundesverband gemeinsame Kommunikationsstrategien. Mittig in Grün: Christopher Köbel.

Ich würde gerne sagen können, dass es daran liegt, dass ich meine Aufgaben mit Herz und Hirn wahrgenommen habe und dass die Jahresmitgliederversammlung das am Samstag bestätigt. Eine traurige Tatsache ist jedoch, dass ich voraussichtlich – wie unser wiederzuwählender 1. Vorsitzender – außer Konkurrenz laufe, weil es im BDÜ Hessen nicht viel anders läuft als in allen anderen Vereinen, die ich von innen kenne: Einige wenige leisten immer den Großteil der Arbeit, dabei wäre es für alle einfacher, wenn die Arbeit auf mehr Schultern verteilt würde.

Zumindest würde ich das denken, wenn ich im letzten Jahr nicht den Großteil der Arbeiten für das 70. Verbandsjubiläum auf die Schultern der eigens gegründeten, fünfköpfigen “Jubi-AG” hätte auslagern können. Oder wenn unsere Verbandszeitschrift “Hessen-Info” nicht seit Jahren von einem dreiköpfigen Redaktionsteam hervorragend betreut würde, sodass ich im Wesentlichen nur mit der Kontrolle und Freigabe der Inhalte betraut bin. Oder wenn ich mich in Bezug auf die Verbands-Website nur um redaktionelle Inhalte kümmern muss, weil unsere Geschäftsstellenleiterin zuverlässig alle Termine einpflegt, die bei ihr zusammenlaufen. Man ist also zum Glück nie alleine.

Das heißt nicht, dass mein Ehrenamt nicht mindestens 2 Stunden pro Woche bindet. Ich muss über alle Verbandsentscheidungen und die Aufnahme von Neumitgliedern mit abstimmen und daher körbeweise E-Mails und Diskussionsgrundlagen lesen. Alle sechs Wochen geht ein ganzer Tag für Vorstandssitzungen drauf, in der Verbandspolitik, Veranstaltungen, die Unterstützung unserer Regionalgruppen und Übersetzerstammtische, Medienreaktionen, die Koordination mit den Schwester-Landesverbänden und dem Bundesverband sowie viele weitere – mal spannende und mal dröge – Themen “abgehakt” werden.  Neues Corporate Design: BDÜ Mitgliedslogos vor und nach 2017

Die letzten zwei Jahre waren für mich aber besonders geprägt von einer grundlegenden Neugestaltung des Corporate Designs des BDÜ, die nicht nur eine große Abstimmungsarbeit nach sich zog, sondern auch viele Diskussionen um Regularien und Change Management, also “interne Widerstände überwinden und Bedenkenträger überzeugen” , wie das im Corpspeak so schön heißt. In Hessen waren zum Beispiel viele traurig über den Abschied vom hessischen “Leo”, der jetzt nur noch in der internen Mitgliederzeitschrift erscheint. Nicht wenige Diskussionen führen musste ich auch rund um das Zentralisierungs-Thema “Aufgaben ‘nach oben’ an den Bundesverband weiterschieben, aber dabei bloß keine Entscheidungsgewalt abgeben”.

Im Rückblick muss ich daher sagen: Es war eine nicht unerhebliche, dafür aber unbezahlte* Zusatzbelastung zur Arbeit als freier Übersetzer. Sie war spannend, hat mir viele neue Einblicke gegeben, mich mit sehr interessanten Menschen zusammengebracht, mich aus meiner übersetzertypischen “Einsiedlerhöhle” zu Konferenzen nach Hamburg und Fulda gebracht und mich daran erinnert, wie gerne ich doch im Team arbeite, sowohl als Hirte als auch als Schaf (oder Hütehund?).

Daher mein Appell an die Young Professionals unter euch: Ich war 5 Jahre im Beruf, bevor ich mich zur Wahl stellte. Wenn ich geahnt hätte, dass Verbandsarbeit auch wertvolle Kontakte und ungeahnte Einblicke in Best Practices und den Übersetzermarkt sowie politische Rahmenbedingungen für das Freiberuflerdasein mitbringt, hätte ich mich wohl eher getraut. Das Klima im BDÜ Hessen ist gerade sehr gut dafür, auch als Einsteiger Verantwortung zu übernehmen: Die “alte Riege” wird zunehmend dünner, aber es sind noch genug von ihnen da, um wertvolles Wissen weiterzugeben, bevor man es sich in einigen Jahren neu erarbeiten müsste. Bringt euch jetzt ein!

Insbesondere suchen wir derzeit einen Nachfolger für unseren Referenten für Gerichtsdolmetscher, der vom derzeitigen Amtsinhaber sowohl einen Wissensschatz über den Umgang mit Juristen, als auch Kontakte zu den Entscheidungsträgern in Frankfurter Gerichten und Justizbehörden erben könnte. Idealerweise findet sich natürlich ein Nachfolger, der auch tatsächlich regelmäßig für die Justiz arbeitet oder arbeiten möchte und die Beziehungen unseres manchmal vernachlässigten – aber dank Migration immer unverzichtbareren – Berufsstandes zur Justiz verbessern möchte.

Meine Wenigkeit möchte – nachdem Corporate Design-Umstellung und Jubiläumsjahr vorbei sind – gerne eine Social Media-Redaktion aufbauen, die Verbandsnews, Seminartermine und wertvolle Informationen rund um Beruf und Verband einem breiteren Publikum bekannt macht, als dies über unsere vorwiegend internen Kanäle Newsletter und Hessen-Info möglich ist.

Interessiert?

Übrigens: In der Regel duzen wir uns unter Funktionsträgern, da wir alle freiwillig dabei sind und uns für gemeinsame Ziele engagieren. Niemand ist “zu unerfahren”, denn fast jeder von uns steigt als Neuling in die Verbandsarbeit ein, egal wie viele Jahre und Dienstjahre als Sprachmittler er oder sie auf dem Buckel hat.

In diesem Sinne: Hoffentlich auf weitere zwei Jahre im Dienste der Gemeinschaft der Sprachmittler und hoffentlich auch zusammen mit euch! Wir sehen uns am Samstag auf der JMV!

Euer
Christopher

JPMorgan Corporate Challenge Frankfurt 2017

Juchhu! DeFrEnT hat nach 43 Minuten den Start erreicht!

Christopher Köbel erreicht 43 Minuten nach dem Startschuss den Start…

Am 13. Juni 2017 startete Christopher Köbel zum zweiten Mal bei der JPMorgan Corporate Challenge in Frankfurt, einem Benefizlauf für Unternehmen, diesmal mit der Läufernummer 18459.

Mit dem Wettlauf in der Frankfurter Innenstadt über 5,6 km (3,5 Meilen) fördert die Stiftung der Investmentbank JPMorgan Chase & Co. nicht nur den Behindertensport, sondern auch den Teamgeist und den sportlichen Wettstreit in Unternehmen.

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