it-sa 2014 IT-Security Vorträge als Videos / Nachschau

Aufgrund anderer Verpflichtungen war ich dieses Jahr leider nur am Mittwoch auf der it-sa 2014, dennoch habe ich viele interessante Gespräche geführt. Dies bedingte leider auch, dass ich die auf mehreren Panels gehaltenen Vorträge nicht bzw. nur ausschnittsweise verfolgen konnte … Die Folien, die ich gesehen habe, haben mich aber unangenehm an die 90er Jahre erinnert. Irgendwie war ich der Meinung, dass die IT-Security-Branche auf der Höhe der Zeit sein sollte, auch in der Präsentationstechnik (die meisten Anwesenden waren schließlich Vertriebler). Daher hier ein wichtiger Hinweis an die Vortragenden: Wenn man unter Zeitdruck komplexe Zahlen vermitteln will, geht dies mit dröger Stimme und projizierten Tabellen weniger gut als mit anschaulichen Datengrafiken und einer Stimme, die die Bedeutung des Gesehenen unterstreicht.

Jedenfalls waren die Macher von techcast.com so nett, die Vorträge als Webcasts ins Netz zu stellen, sodass man sich alle in Ruhe ansehen kann. Bonus: Mit dem Pause-Knopf kann man auch Tabellen lange genug betrachten, bis sich im Kopf eine informative Grafik daraus gebildet hat. 😉

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What’s in SDL Trados Project/Return Packages (sdlppx/sdlrpx)?

A few weeks ago, I was asked by a potential client if I had the „Professional“ flavour of SDL Trados Studio. I declined, mentioning that I was going to update from Studio Freelance 2011 to Studio Freelance 2014 until the end of September (done!). SDL currently has one of its rebate „spasms“, so I decided that ~200 euros were okay to invest after having used Studio 2011 since, wait for it, … 2011! As far as I can tell, the „Professional“ variant only adds the ability to run on several machines in one network domain, to share TMs over said network, and – big deal – to create SDL Trados Project Packages (sdlppx). But is that worth a twentyfold increase in my upgrade investment?

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File size observations on the IATE TBX Termbase

Is has been known for a while now that a database dump of IATE, the EU Terminology Database, has been made available as a download instead of a web search form in June 2014. The ZIP file is ~116 MB, the unpacked database 2.2 GB (!) large. Since it contains all EU languages, I split this file into 4 subfiles, and extracted four trilingual DE/FR/EN files using an XSL transformation sheet. xsltproc.exe from Apache’s Xerxes XML Parser package couldn’t cope with the complete file, but the four 550MB files passed through in about 10 minutes each and dropped to about half their original size.

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Kundenfeedback und konstruktive Kritik? Gerne!

Auf Rüsterweg erzählt die sehr unterhaltsam bloggende Kollegin Giselle Chaumien von der Perspektive der Übersetzungsagenturen auf die Zusammenarbeit mit freiberuflichen Übersetzern. Dabei spielen unter anderem „Selbstverständlichkeiten“ wie sorgfältige Arbeit, das Verhältnis von Qualität und Preis oder gute Erreichbarkeit eine Rolle. Giselle zitiert auch Anne Baumgart von SDL mit den Worten: Wenn zeitlich möglich, wird der Übersetzer um Nachbesserung gebeten, aber oftmals tun sich die Freiberufler schwer, die Kritik zu akzeptieren. Es ist nun mal so, dass der Kunde bestimmt, was er haben möchte. Ist das tatsächlich für eine signifikaten Anzahl von Kollegen ein Problem?

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Translation isn’t about words — translation is all about words

A recurring statement in the translation industry is that „translation isn’t about words“. To most non-translators, this is somewhat counter-intuitive, because translation is all about words. You take words from one language, do this translation shtick, you get words in another language. Heck, translators even get paid by the word in most countries (except Germany, where we invoice by the „standard line“ of 55 characters including spaces)!

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Vortrag bei der BDÜ-Existenzgründergruppe Frankfurt: Bloggen

Am 20. August habe ich vor der Existenzgründergruppe Frankfurt des BDÜ LV Hessen e.V. über das Bloggen gesprochen: Wieso bloggen Übersetzer? Wieso sollten sie es tun? Was sind die technischen Voraussetzungen? Was sind mögliche Themen? Ganz grob und für Einsteiger ins Thema.

Die Präsentation ist hier zum Download verfügbar: 20140820_DeFrEnT_BDÜ_Unternehmerisch-Bloggen.pptx – vielleicht nutzt sie ja auch ohne Vortragsnotizen dem ein oder anderen Freiberufler. Wenn Sie jemand verwenden will, kann er das unter Beachtung der CC BY-NC-SA 3.0 (DE) Lizenz tun und mich bitte wie folgt nennen: „Christopher Köbel (info @ DeFrEnT . de)“. Danke.

Honorare: pro Standardseite, pro Standardzeile, pro Wort, pro Stunde?

Ich habe früher schon einmal mein Info-PDF zur Standardseite/-zeile verlinkt. Dort findet sich auch eine kleine Anekdote, warum „nennen Sie doch mal vorab eine Hausnummer“ bei unbesehenen Texten eine schlechte Idee ist. Jetzt kam das Thema erneut um die Ecke, als ein Kunde mich fragte: „Ein anderes Büro rechnet pro Wort ab, wie kann ich das vergleichen?“

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Adobe® InDesign® DTP-Dateien übersetzen (lassen)

Das native Dateiformat von Adobe® InDesign® mit der Endung .indd ist ein proprietäres Binärformat und kann nicht ohne weiteres von Fremdprogrammen verarbeitet werden. Eine Übersetzung innerhalb von InDesign® würde aber voraussetzen, dass ihr Übersetzer ebenfalls über die entsprechende Programmversion verfügt. Außerdem wäre eine solche Vorgehensweise sehr fehleranfällig und es könnte unpraktikabel und lizenzrechtlich bedenklich sein, ihrem  Übersetzer alle nötigen Fonts und eingebundenen Mediendateien zur Verfügung zu stellen. Mit den InDesign® XML-Exportformaten .inx (CS2 bis CS4) und .idml (ab CS5) funktioniert der translation workflow aber in der Regel reibungslos, ohne dass ihr Sprachdienstleister InDesign® oder eingebundene Inhalte benötigt .

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Inklusive, gegenderte oder auch geschlechtergerechte Sprache

Aktuell gibt es wieder einen Aufschrei (#aufschrei ?) unter KollegInnen, weil in Österreich ein Offener Brief an Bildungs- und Frauenministerin Heinisch-Hosek und Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Mitterlehner veröffentlicht wurde, der die „Rückkehr zur sprachlichen Normalität“ fordert und ~800 Unterzeichner aus Wissenschaft, Lehre, Justiz und den freien Künsten gefunden hat. Tatsächlich ist inklusive, oder auch gegenderte bzw. geschlechtergerechte Sprache ein relativ junges (erst seit den 1970ern!) normatives Sprachprojekt mit oft ideologisch statt sachlich geführter Argumentation, so wie bei anderen (Anti-)Diskriminierungs-Debatten auch. Fest steht: Die EU hat ihre Mitgliedstaaten auf Antidiskriminierungskurs gebracht, in Deutschland ist dies das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, in Österreich  das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz, und auch in vielen Unternehmen wird inzwischen nicht nur bei Ausschreibungen auf gendergerechte Sprache geachtet. Mehr dazu auch in der Wikipedia.

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