Honorare: pro Standardseite, pro Standardzeile, pro Wort, pro Stunde?

Ich habe früher schon einmal mein Info-PDF zur Standardseite/-zeile verlinkt. Dort findet sich auch eine kleine Anekdote, warum „nennen Sie doch mal vorab eine Hausnummer“ bei unbesehenen Texten eine schlechte Idee ist. Jetzt kam das Thema erneut um die Ecke, als ein Kunde mich fragte: „Ein anderes Büro rechnet pro Wort ab, wie kann ich das vergleichen?“

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Adobe® InDesign® DTP-Dateien übersetzen (lassen)

Das native Dateiformat von Adobe® InDesign® mit der Endung .indd ist ein proprietäres Binärformat und kann nicht ohne weiteres von Fremdprogrammen verarbeitet werden. Eine Übersetzung innerhalb von InDesign® würde aber voraussetzen, dass ihr Übersetzer ebenfalls über die entsprechende Programmversion verfügt. Außerdem wäre eine solche Vorgehensweise sehr fehleranfällig und es könnte unpraktikabel und lizenzrechtlich bedenklich sein, ihrem  Übersetzer alle nötigen Fonts und eingebundenen Mediendateien zur Verfügung zu stellen. Mit den InDesign® XML-Exportformaten .inx (CS2 bis CS4) und .idml (ab CS5) funktioniert der translation workflow aber in der Regel reibungslos, ohne dass ihr Sprachdienstleister InDesign® oder eingebundene Inhalte benötigt .

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Inklusive, gegenderte oder auch geschlechtergerechte Sprache

Aktuell gibt es wieder einen Aufschrei (#aufschrei ?) unter KollegInnen, weil in Österreich ein Offener Brief an Bildungs- und Frauenministerin Heinisch-Hosek und Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Mitterlehner veröffentlicht wurde, der die „Rückkehr zur sprachlichen Normalität“ fordert und ~800 Unterzeichner aus Wissenschaft, Lehre, Justiz und den freien Künsten gefunden hat. Tatsächlich ist inklusive, oder auch gegenderte bzw. geschlechtergerechte Sprache ein relativ junges (erst seit den 1970ern!) normatives Sprachprojekt mit oft ideologisch statt sachlich geführter Argumentation, so wie bei anderen (Anti-)Diskriminierungs-Debatten auch. Fest steht: Die EU hat ihre Mitgliedstaaten auf Antidiskriminierungskurs gebracht, in Deutschland ist dies das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, in Österreich  das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz, und auch in vielen Unternehmen wird inzwischen nicht nur bei Ausschreibungen auf gendergerechte Sprache geachtet. Mehr dazu auch in der Wikipedia.

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Preparing half-translated bilingual XML for Trados Studio – with XSLT

More and more translation clients, especially in the Web industry, but also in application I18N/L10N, use the versatile XML standard for translation purposes. The market leader of Computer Aided Translation (CAT) Tools, SDL’s Trados Studio, allows to translate XML with an „Any XML“ input filter, which includes an assistant that lets you choose which XML tags and attributes will be visible in the editor as „translatables“. Unfortunately, this means that the source strings will be overwritten with the translation — a bad idea if the source file is already bilingual XML that contains source and target language strings in matched tags.

If the target strings are empty, you can easily copy the content over and translate right away. But if the file is already partly translated, things get a bit more tricky, since you don’t want to overwrite existing translations. Worse, if the client happily announces that the source of some of the translated strings has changed, things get more than just a bit tricky. Let’s have a look at how to prepare those files with XSLT!

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Ein Komma für die Verständlichkeit

Wenn Kunden die Zielsprache einigermaßen gut sprechen (oder Angestellte, Freunde oder Familienmitglieder haben, die das können), ist es an und für sich intelligent, auf diese Ressourcen zurückzugreifen, um dem Übersetzer auf die Finger zu sehen. Hält er sein Versprechen von der Qualität? In letzter Zeit ist es mir aber mehrfach untergekommen, dass Kunden die gelieferte Übersetzung „verbessert“ haben, und zwar um „Kommas, für die bessere Verständlichkeit“. Genau das kann aber im Englischen oder im Französischen eine blöde Idee sein. Warum ich diese Kommas wieder herausstreichen musste, lesen Sie hier.

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